
Die Auswahl des Standortes des Pilotanlagenzentrum in den neu errichteten
Gebäuden des Merseburger Innovations- und Technologiezentrums (mitz II)
innerhalb des DOW Value Parks Schkopau hat mehrere Gründe:
- Unmittelbare Nähe zu verschiedenen Polymerproduzenten
- Hervorragende Medien- und Einsatzstoffversorgung durch das Industrieparkkonzept
- Kurze Wege zur Martin-Luther-Universität Halle bzw. zur Fachhochschule Merseburg
- Enger Kontakt zu klein- und mittelständigen Unternehmen (KMU) der Kunststoffverarbeitung u.a. über das mitz II
Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg
Die Wurzeln der ältesten und größten Hochschule Sachsen-Anhalts gehen auf die
1502 in Wittenberg gegründete sächsische Universität und die 1694 in Halle
eröffnete brandenburgisch-preußische "Fridericiana" zurück. Seit 1817 sind die
beiden Universitäten miteinander vereinigt. Diese Besonderheit findet im
Doppelsiegel der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg symbolischen
Ausdruck.
Als moderne Lehr- und Forschungsstätte bietet die Universität das volle
Fächerspektrum an (Theologie, Medizin, Jura, Philosophie,
Mathematik / Naturwissenschaften / Technik, Landwirtschaft und
Wirtschaftswissenschaft). Die Studierenden können aus über hundertachtzig
Studiengängen auswählen, darunter neu eingerichtete Fächer wie
Lebensmittelchemie, Ernährungswissenschaften, Medienkommunikation oder
Bioinformatik, die sich besonderer Nachfrage erfreuen. Rund 17.000 Studierende
gibt es derzeit an der Universität. Die Martin-Luther-Universität gliedert
sich in Fakultäten und Fachbereiche.
Schwerpunkte in Forschung und Lehre für die Universität werden insbesondere
durch zehn Interdisziplinäre Wissenschaftliche Zentren gesetzt, deren Anliegen
darin besteht, Interdisziplinarität über Fächergrenzen hinaus zu fördern. Sie
widmen sich den Themen: Europäische Aufklärung, Pietismus,
Umweltwissenschaften, Schulforschung und Fragen der Lehrerbildung,
Materialwissenschaften, Angewandte Medizinische und Humanbiologische
Forschung, Biowissenschaften, Orientwissenschaften, Informatik sowie Medizin -
Ethik - Recht. Die meisten der Zentren bauen auf der langjährigen
Forschungstradition der Region auf und führen diese fort.
Die Universität kooperiert mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die
ihren Sitz in Halle und der Umgebung genommen haben, darunter das
Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik, das Fraunhofer-Institut für
Werkstoffmechanik - Institutsteil Halle, das Institut für Agrarentwicklung in
Mittel- und Osteuropa, das Institut für Pflanzengenetik und
Kulturpflanzenforschung Gatersleben, das Institut für Pflanzenbiochemie Halle
sowie das Institut für Wirtschaftsforschung Halle.
Fachhochschule Merseburg
Die Hochschule Merseburg (FH), 1992 gegründet, ist ein wichtiger Standortfaktor in der Region.
Sie bildet hoch qualifizierte Fachkräfte für Mitteldeutschland und darüber hinaus aus und ist
mit ihrem Wissens- und Technologietransfer insbesondere für kleine Unternehmen und Einrichtungen
unerlässlich.
Seit ihrer Gründung kann die Hochschule auf eine kontinuierlich ansteigende Studierendenzahl
zurückblicken. Das kompakte Studienprogramm aus zehn Bachelor- und sechs aufbauenden
Masterstudiengängen kommt an. Darunter befinden sich nicht nur an der Wirtschaft orientierte
Studiengänge wie z. B. Chemie- und Umwelttechnik sowie Mechatronik, Industrie- und
Physiktechnik, sondern auch zum Beispiel der bundesweit nachgefragte Studiengang Kultur- und
Medienpädagogik.
Auch Forschung wird an der praxisorientierten Hochschule Merseburg groß geschrieben. Im
Kompetenznetzwerk für angewandte und transferorientierte Forschung (KAT) organisiert die
Hochschule Merseburg den Wissens- und Technologietransfer für Mitteldeutschlands Wachstumsbranche
Chemie/ Kunststoffe und andere Kompetenzfelder. Folgende Forschungsschwerpunkte werden derzeit
forciert:
- Chemie/ Kunststoffe,
- zukunftssichernde Prozesse und Technologien,
- Telekommunikation, Signalverarbeitung und Mikroelektronik,
- Automatisierung für technologische Prozesse, Gebäude und Umwelt sowie Systemmodellierung,
- Strömungsmaschinen,
- Kultureller und sozialer Wandel.
Know how und Forschungskompetenz bieten auch die acht An-Institute der Hochschule Merseburg:
- Fluid- und Pumpentechnik e.V. Merseburg (FPT)
- Forschungs- und Beratungszentrum für Maschinen- und Energiesysteme e.V. (FBZ)
- Institut für Telekommunikation und Medien GmbH (ITM)
- Funktionelle Materialien und Hilfsstoffe e.V. (FMH)
- M4-Institut (Mensch Maschine Medium Management)
- Sexualpädagogisches Zentrum Merseburg e.V.
- Institut für Internationale Bildungskooperationen e.V. (IBK)
Insbesondere junge Existenzgründer aus der Hochschule sowie kleine und mittelständische
Unternehmen werden in ihrer Gründungsphase und bei der Entwicklung von Innovationen unterstützt.
Merseburger Innovations- und Technologiezentrum mitz
Das Merseburger Innovations- und Technologiezentrum mitz mit seinem modernen
und umfangreichen Infrastruktur-Angebot im zentralen Management- und
Servicebereich versteht sich als Starthilfe für junge technologieorientierte
Unternehmen in Sachsen Anhalt.
Neben der Bereitstellung von modernen Büro- und Laborflächen zu fairen Preisen
ist das mitz-Team eine stets ansprechbare Hilfe für alle Probleme der
Existenzgründung, wie Fördermöglichkeiten, Kooperationsanbahnungen, Schulungen
und Zertifizierungen, Krisenmanagement und Kontakte zu wissenschaftlichen
Einrichtungen.
Im neu errichten mitz II im DOW Value Park stehen hochwertige Labor-,
Technikum- und Büroflächen zur Verfügung. Die unmittelbare Nähe zur Fraunhofer
Gesellschaft und die Einbindung in das DOW Industrieparkkonzept mit seiner
Vielzahl an Unternehmen stellen einen einzigartigen Standortvorteil für junge
Unternehmen dar.
Value Park Schkopau
ValuePark® ist das Industriepark-Konzept der Dow Olefinverbund GmbH, einer
hundertprozentigen Tochter der Dow Chemical Company. Der mitteldeutsche
DOW-Standort liegt in der Nähe der Städte Leipzig, Halle und Dessau, und ist
verkehrstechnisch hervorragend erschlossen.
Ziel ist die Integration strategischer Partner und Kunden des Unternehmens auf
dem Betriebsgelände und das Schaffen und Nutzen von langfristigen Synergien.
Diese ergeben sich aus
- Der Integration des Materialflusses und der Logistik
- Der gemeinsamen Nutzung der bestehenden Infrastruktur und der Serviceleistungen
- Der Verringerung von Anlagen- und Betriebskapital
Auf Grund seiner räumlichen Nähe zu den Ländern Zentral- und Osteuropas bieten
die mitteldeutschen Dow-Standorte ideale Voraussetzungen für ein Engagement
auf diesen wachstumsorientierten Märkten. Seit der Eröffnung 1998 haben 13
nationale und internationale Unternehmen im 150 Hektar großen ValuePark mehr
als 300 Millionen Euro investiert und über 600 Arbeitsplätze geschaffen.
